Alte SW-Aufnahme der Brauerei aus der Vogelperspektive

Chronik

Andreas Dorfner erwirbt am 20.10.1812 das Braurecht. Bereits viele Jahre vorher wird das Brauerhandwerk aber schon im Rahmen des Kommunbraurechts ausgeübt, das die Stadt Hirschau den ansässigen Wirtsleuten reihum gewährt. Das von Andreas Dorfner angekaufte Pflegschloss wird im Laufe des Jahres 1817 zur Brauerei umgebaut.

Sein Sohn Florian übernimmt 1825 die Brauerei. Er wurde als Bürgermeister und Landtagsabgeordneter sowie als Mitstifter des Hirschauer Krankenhauses bekannt.

Im Jahr 1863 erhält Johann Dorfner von sinem Onkel die Brauerei, er vererbt sie 1874 an seinen Sohn Josef Vitus, der die Brauerei vor allem nach der Jahrhundertwende stark vergrößert und die Mälzerei ausbaut. Seit 1914 leitet nun Franz Karl Dorfner die Brauerei in schwierigen Zeiten, nach seinem Tode 1943 übernimmt seine Frau Magdalena bis 1955 diese Aufgabe.

Franz Dorfner erhält die Brauerei 1955. Viele Veränderungen werden notwendig. Bereits 1958 werden Füllerei und Brennerei neu gebaut, im folgenden Jahr wird der Lagerkeller vergrößert. Seine wichtigste Entscheidung führt 1967 zum vollständigen Neubau der Brauerei, der zwei Jahre später vollendet werden kann.

Nach seinem Tod 1980 führt seine Frau Rita die Brauerei bis 1993. In diesem Zeitraum wurde auch die Renovierung der Brauereigaststätte zum Schloßhotel durchgeführt.

Seit 1994 leitet nun Franz Dorfner in der schon 7. Generation die Geschicke der Brauerei. Seit dieser Zeit wurden weitere Verbesserungen der Technik vorgenommen: Einbau einer CIP-Anlage zur automatischen Reinigung von Tanks und Anlagen, Neubau des Drucktank-Kellers sowie 1997 der Neubau des Vollgutlagers mit Garagen. Im Oktober und November 2011 wurde die Füllerei mit modernen Maschinen auf einen neuen Stand gebracht. Das brachte einen weiteren wichtigen Schritt zur Qualitätssicherung für die Zukunft.

Alte SW-Aufnahme der Brauerei aus der Vogelperspektive